Wie die Idee von PJM Clothing entstand…

Als ich mit PJM Clothing am 8.12.2017 online ging und damit die erste kleine Kollektion veröffentlichte, hatten die Logo-Idee und die Idee der Umsetzung schon längst Geburtstag gefeiert. 

Alles begann Anfang 2015 mit einem wiedergefunden alten Fußball, auf dem die Anordnung meiner Initialen die Hauptinspiration für den späteren Logo-Entwurf von PJM Clothing waren. Anfangs fehlte unter dem PJM jedoch noch das „Clothing“, denn den Plan, mein eigenes Modelabel zu gründen, hatte ich damals noch nicht. Ohne einen besonderen Grund ließ ich mir damals im Internet eine Handyhülle mit diesem Motiv bedrucken. Das erste PJM-Produkt war somit entstanden.  

Gut ein Jahr später, Anfang 2016, habe ich mir mühsam ein adidas-Shirt für damals 35€ zusammengespart. 35€ waren für mich damals fünf Monate Taschengeld. Nach zweimal waschen und zwei Wochen später fing der Druck auf dem Shirt an abzublättern, sodass ich das Shirt nicht mehr tragen konnte bzw. wollte. Meine 35€ waren also weg und zu allem Überfluss habe ich das T-Shirt wenig später zum halben Preis im Internet gefunden. 

Damals entstand erstmals der Gedanke, es irgendwie anders und vor allem besser machen zu wollen. Anfangs habe ich meinen Motiv-Ideen freien Lauf gelassen, mir unifarbene Textilien gekauft und diese mit der Textildruckpresse meines Vaters angefangen zu bedrucken. Zu erst nur zum Spaß, doch nach und nach wurden es immer mehr Produkte und nach einiger Zeit war von T-Shirts über Pullover bis hin zu Rucksäcken oder Jogginghosen alles dabei. 

Doch auch zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch nicht den Gedanken, daraus irgendwann einmal Profit zu schlagen. Dieser kam mir erst, als plötzlich Freunde und Mitschüler fragten, ob sie PJM bei mir auch einkaufen könnten. Doch ein kurzer Griff an das selbstbedruckte PJM-Shirt, welches ich damals trug, genügte, um zu wissen, dass schlechtes Feedback und Unzufriedenheit meiner „Kunden“ nur eine Frage der Zeit wären. 

Ich beschloss damals also, ins Risiko zu gehen und PJM Clothing professionell herstellen zu lassen. Denn wie schrieb der Kölner-Stadt-Anzeiger? „…entweder macht Phil etwas richtig oder gar nicht“. Ich fing also Ende 2016 an zu sparen, um meine erste Investition für PJM CLOTHING tätigen zu können. Diverse „Minijobs“ mit meinen damals 14 Jahren brachten mir zwar einiges ein, doch für eine gesamte Investition reichte es noch nicht ganz. Mein Vater versprach mir jedoch damals, mir unter die Arme zu greifen. Für uns beide war allerdings von Anfang an klar, dass dies ein Kredit und kein Geschenk war. 

Während meiner Planung war schnell klar, dass ich mit völlig reinem Gewissen handeln und somit auf nachhaltige Kleidung setzen möchte. Die Suche nach einem geeigneten Produzenten stellte sich jedoch mehr als schwierig dar. Rund die Hälfte der ca. 40 angeschriebenen Unternehmen wollten entweder „nicht mit einem Kind zusammenarbeiten“ oder haben eine wesentlich höhere Stückzahl gefordert, als in meinem Budget lag. Bei der anderen Hälfte warte ich bis heute auf eine Antwort. Durch Zufall bin ich über ein YouTube-Video auf eine Firma in Köln aufmerksam geworden. Auch dort habe ich mich schriftlich gemeldet und meine Kontaktdaten hinterlassen. Weniger als eine Stunde später erreichte mich ein Anruf vom Chef des Unternehmens, in welchem er mich einlud, die Firma zu besichtigen und Informationen über mögliche Veredelungsverfahren zu erhalten. Zum ersten Mal fühlte ich mich in meiner noch sehr jungen Karriere akzeptiert und fair behandelt. Der Umgang war sofort äußerst angenehm und ich hatte das Gefühl, behandelt zu werden, wie jeder andere Kunde auch. Bis heute ist diese Firma einer meiner engsten Partner und half mir besonders zu Beginn bei der Planung meiner ersten kleinen Kollektion. Den letzten Feinschliff bekommen also bis heute alle PJM-Produkte in der Heimat von PJM Clothing. Köln. 

Nach mühsamem Einarbeiten in einen Online-Shop, einem kleinen Foto-Shooting und allen nötigen rechtlichen Absicherungen ging die ersten Kollektion am 8.12.2017 online. 

Nach einem langen und steinigen Weg hatte ich mein erstes Etappenziel erreicht. 

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